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Samstag, 5. Mai 2001 link

mal was ganz was anders. ich finde es immer wieder faszinierend einen publizierungsvorgang samt reviewing live miterleben zu koennen. ein paar weblogs werden von deutlich oefter als einmal am tag besucht und somit stosse ich manchmal auf subtile wortlautaenderungen, kleine ergaenzungen, das umordnen von textbloecken oder gar grossen strukturaenderungen.

ich wuerde nicht behaupten, dass das ueber die person, die publiziert viel aussagt, sehr wohl aber ueber eben deren publikationsgewohnheiten und vor allem ihre qualitaetsansprueche. ich selbst 'verfeinere' manchmal meine eintraege, weil mich einfach beim dritten mal lesen, ein spezieller wortlaut extrem stoert.

dieser live-prozess uebt auf mich ein gewaltige faszination aus.

will praschl uns alle dazu bringen, germanistik und publizistik zu studieren? schoenere motivatoren kann ich mir nicht vorstellen.

und nachdem ich sowieso gerade alte news destilliere, hier ein link den henso schon hatte, der aber trotzdem absolut lesenswert ist. the whole software business is about people first. technology plops in automatically - let customers and designers/implementors decided and you've chances that your software will succeed.

chris' heutiges snip (ja, das ist sogar was aktuelleres ;) zu list-processing-erweiterungen fuer oo sprachen (oder solche die es noch werden moechten ;), basierend auf diesem artikel hier ist auch absolut lesenswert.

ich muss allerdings immer wieder bemerken, dass ich die syntax von K einfach nicht konzise finde. sie stoert irgendwie. vielleicht habe ich mich aber auch nur zu wenig damit beschaeftigt.


chris 6902 days ago:
nach zwei tagen k beginnt man die syntax zu lieben ... ;-) grösste hürde - vermute ich - ist der switch von wortorientiertem aufnehmen zu symbolorientiertem. auf einem zehntel des platzes dieselbe funktionalität implementieren zu können hat allerdings definitiv allerhand für sich.

earl 6902 days ago:
natuerlich. ich weiss nicht ob das die huerde ist, aber ich liebe transparenz. und das fuehle und vor allem sehe ich nicht, wenn ich K code sehe ;)

vielleicht kommt aber die transparenz nach den angedeuteten zwei tagen.

chris 6902 days ago:
transparent ist k, was es nicht ist: a priori so verständlich wie beispielsweise oft pascalesque-, c#-, java-, rebol- oder (in massen) smalltalk-source (wo wenigstens noch deskriptive klassennamen zu sehen _und verstehen_ sind). tip: kdb for dbas hat im appendix eine absolut gute kurzeinführung. danach a. wirken lassen, b. experimentieren und c. nach und nach die beiden lesen - und dann immer wieder bspw. arthur whitneys postings auf den listen analysieren, wobei man für manche einzeiler schon einen abend einkalkulieren mag.

chris 6902 days ago:
und re: change-watching - nachdem ich momentan mehrere hundert mal am tag den overloader besuche ;-), fallen mir dort auch die geschwinden headline-änderungen auf ... v.a. die futurezone schreibt gern noch ein wengerl um ...

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